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… als ob man eine Sternschnuppe sieht.

Ihre Großmutter nimmt Sie ernst, als Sie als Sechsjährige den Berufswunsch Schauspielerin zu werden verkünden.

Als Sechszehnjährige melden Sie sich dann tatsächlich eigenmächtig, ohne dass Ihr Vater davon weiß – Sie fälschen zu diesem Zweck sogar seine Unterschrift! – von der Schule ab und beginnen den Weg zur Schauspielausbildung; zunächst gepflastert mit Hindernissen, die Sie als Sechszehnjährige alleine bewältigen. Das nenne ich zielgerichtet! Woher kam diese nicht zu bremsende frühe Begeisterung für diesen Beruf? Was hat Sie als so junges Mädchen so daran fasziniert?

Zwischen meinem Entschluss Schauspielerin zu werden und dem Moment, meinen Traum dann wirklich in die Tat umzusetzen, lagen doch immerhin zehn Jahre. In diesen zehn Jahren bin ich zu einem Teenager herangereift und mein Traum manifestierte sich in einer für mich greifbaren Form. Das Großartige und Faszinierende an der Schauspielerei war für mich immer in andere Charaktere schlüpfen zu können und mich für diesen Augenblick von mir und meinem Lebensumstand zu „befreien“. Auch lernte ich, durch die Auseinandersetzung mit anderen Biografien, dass meine Geschichte gar nicht so schlimm ist, wie ich oft angenommen hatte. Was aber noch eine treibende Kraft für mich war, ist die Tatsache, dass ich mein Umfeld zum Lachen bringen konnte und so hatte ich auch das Gefühl ein bisschen dafür geliebt zu werden. Deshalb schrieb ich auch in meiner Autobiografie, das Lachen ist nah an der Liebe.

Jetzt sind Sie als Schauspielerin weit oben angekommen.

In der Rolle der Bibi Fellner im Wiener Tatort werden Sie im gesamten deutschsprachigen Raum verehrt. Sie haben sich, als Sie das Drehbuch lasen, gleich in die Rolle der Bibi Fellner verliebt. Worin liegt das Besondere dieser Frau? Steckt eventuell auch viel Adele Neuhauser in dieser Figur? Wie erklären Sie sich den Riesenerfolg beim Publikum?

In jeder Rolle, die ich verkörpere, steckt auch ein großer Teil von mir. Aber ich will mich, in der Auseinandersetzung mit der Figur, anfänglich vollends diesem Charakter unterwerfen. Erst in der Umsetzung kommt dann natürlich auch Adele hinzu. Bibi Fellner ist eine Frau, die fast an ihren beruflichen Herausforderungen bei der Sitte zerbrochen wäre. Doch sie kämpfte dagegen an und sie kämpft emphatisch für Gerechtigkeit, nicht immer mit Erfolg. Das macht sie sympathisch und auch nachvollziehbar und ich glaube darin liegt auch ihre Besonderheit. Aber ein ganz wichtiger Aspekt ihres tollen Charakters ist auch ihr Humor. Der Riesenerfolg liegt aber auch in der Kombination mit Moritz Eisner, Harry Krassnitzer!

Der österreichische Tatort genießt unter den 22 verschiedenen Ermittler-Teams der deutschsprachigen Fernsehanstalten eine Sonderstellung. Bibi ist anders, erfüllt nicht die demonstrative Vorbildfunktion. Sie bedauerten, dass in den letzten Jahren die Freiheiten aufgrund der Vorgaben der deutschen Sendeanstalten immer enger gefasst wurden und es mittlerweile politisch nicht mehr korrekt ist, wenn „Tatort“-Kommissare rauchen und Alkohol trinken. Bleiben in Zukunft so kantige, verletzliche und eigenwillige Figuren wie eine Bibi Fellner auf der Strecke?

Diese Vorgaben haben schon ihre Berechtigung. Wir müssen uns der Verantwortung bewusst sein und abwägen, wie wir unsere Geschichten erzählen. Da denke ich, dass wir, gerade im österreichischen Tatort, immer wieder eine gute Balance finden und uns dann manchmal eben doch nicht an die Vorgaben halten. So reiche Figuren wie Bibi Fellner wird es hoffentlich immer mehr geben. Wir brauchen sie!

Sie sind Volksschauspielerin. Das sagen Sie über sich selbst. Dieser Titel gebe genau das wieder, was Sie als Sinn und Zweck Ihres Berufes verstehen. Ich komme mit dem Synonym Volksschauspielerin und Adele Neuhauser nicht ganz klar. Was verstehen Sie darunter?

Ja, das kann ich verstehen, weil der Begriff „Volksschauspielerin“ ein wenig negativ besetzt ist. Ich verstehe ihn aber in diesem Sinne, dass ich mich nicht aus dem Volk erheben möchte, sondern mich ihm zugehörig empfinde und auch so an die Umsetzung meiner Figuren gehe.

Beim Proben wollen Sie schnell auf die Bühne, um dem Text Körperlichkeit zu verleihen. Über die Körperlichkeit finden Sie den Schlüssel zu einer Figur, „jenen Punkt, von dem aus sich alles andere plötzlich wie von selbst ergibt“. Sie beschreiben, wie die Regisseurin Anna Badora bei der Erarbeitung der „Medea“ am Staatstheater Mainz Sie in dieser Hinsicht dann förmlich „amputierte“, Ihnen also diesen körperlichen Zugang zu der Rolle untersagte, den Sie dann aber auf Umwegen trotzdem fanden. Warum war die Arbeit mit Anna Badora trotzdem „eine der produktivsten und schönsten“ Ihres Schauspiellebens?

Genau aus diesem Grund! Ich musste mich durch ihre Vorgaben erst seelisch stärken und habe dadurch gelernt, in mir beziehungsweise in Medea zu ruhen. Wäre ich mit meinem herkömmlichen Weg an die Umsetzung von Medea rangegangen, hätte ich diese entscheidende Dimension vielleicht nie so erreicht.

Bisher waren Sie auf der Bühne wie auch vor der Kamera am stärksten gefordert, wenn Sie mit Regisseurinnen gearbeitet habe. Da ist die entscheidende Mainzer Erfahrung mit Anna Badora. Da sind die Dreharbeiten am Tatort „Angezählt“ mit Regisseurin Sabine Derflinger, für den Sie 2004 den begehrten Grimme-Preis bekamen. Ist das Zufall oder gibt es einen grundsätzlichen Unterschied in der Arbeitsweise von Regisseurinnen und Regisseuren?

Jede Arbeitsweise ist unterschiedlich, egal ob von weiblichen oder männlichen Regisseuren. Ich glaube aber für mich entdeckt zu haben, dass sich die Beziehungen unterschiedlich gestalten und dadurch eine andere Temperatur am Set entsteht, was wiederum Auswirkungen auf das Resultat hat.

Genau dazu, also zum Resultat, bringen Sie an einer Stelle in Ihrem Buch einen tollen Vergleich: gutes Theater sei wie guter Jazz. „Es gibt keine Protagonisten, alle kommen nach ihrem Solo wieder zurück auf’s gemeinsame Thema.“ Und genau so wollten Sie immer Theater spielen. 

„Denn dann lösen sich die Individualitäten auf und die Spieler werden zu einer gemeinsamen, geistigen Energie. Wenn das gelingt, bekommt man als Schauspieler unheimlich viel zurück. Als ob man eine Sternschnuppe sieht.“ Haben Sie viele solcher außergewöhnlichen Momente in Ihrer Theaterkarriere erlebt?

Ich habe diese Momente erleben dürfen und bin überaus dankbar dafür. Besonders in den Inszenierungen von Regisseur David Esrig haben wir gemeinsam dieses beglückende Ziel erreichen können. Da erinnere ich mich zum Beispiel an „Nachtasyl“ von Gorki in einer Zeche in Essen, oder an die Adaption von Diderot‘s „Brief über die Blinden“ im Folkwang Museum. Aber auch in der Faust Inszenierung von Michael Bleiziffer am Regensburger Stadttheater.

… wo Sie den Mephisto gespielt haben. Sie schreiben ja auch, dass aus „spannungsloser Harmonie, aus einer Saturiertheit in der Kunst“ nicht wirklich etwas Großes entstehen könne. An Rainer Werner Fassbinder bewundern Sie die „verstörende Intensität, die er sich selbst und seiner ganzen Truppe abverlangte“. Gleichzeitig fügen Sie hinzu, dass das nicht bedeute, „man müsse Schauspieler quälen oder schlecht behandeln, damit sie zu großer Form auflaufen“. Wie schwierig ist dieser Grenzgang zwischen verstörender Intensität und Quälerei?

In einer künstlerischen Arbeit ist man nie vor Verletzungen gefeit. Da kommen viele Faktoren zusammen. Das Stück, die Regie, das Konzept, das Ensemble und dann man selbst, mit all den komplexen Lebensumständen, in welchen du dich zu diesem Zeitpunkt befindest. Trotz all dieser sensiblen Komponenten bleiben wir Menschen und sollten uns auch in diesem schwierigen Prozess, bei der Umsetzung eines Stoffes, respektvoll behandeln. Intensität kann auch ohne vorsätzliche Quälerei erlangt werden.

Da sind wir beim Thema #MeToo. Die Debatte zieht ja weite Kreise. Menschen mit Charakterproblemen gibt es natürlich in allen Bereichen und in allen Berufen. Aber jetzt steht das Film- und Fernsehgeschäft im Zentrum dieser Enthüllungen. Gibt es hier besondere Abhängigkeiten, die speziell auf diese perfide Art ausgenutzt werden können?

Als Schauspieler bist du, als „Material“, nicht trennbar von deiner Person. Sprich, du bist dein „Kunstwerk“. Das macht dich extrem abhängig von Sympathien. Dadurch kann man auch stärker in solche Abhängigkeiten geraten. Umso grausamer und ekelhafter ist es, wenn dieser sensible Umstand ausgenutzt wird. Ich bin froh, dass nun öffentlich darüber gesprochen wird und hoffentlich einige dafür auch ihre Konsequenzen ziehen müssen. Aber wir sollten vorsichtig sein und die Diskussion darüber sensibel und respektvoll führen.

Das Kino als Ihr Sehnsuchtsort. Ich finde es erfrischend, wie offen Sie sich zu Ihren Träumen bekennen. Sie wollen auf die große Leinwand, sind überzeugt, dass die Expressivität Ihres Spiels dort erst richtig gut aufgehoben wäre. Mit dem spanischen Regisseur Pedro Almodóvar würden Sie sich „auf jedes filmische Abenteuer einlassen.“ Denn er inszeniere besonders schöne, interessante und starke Frauen. Haben Sie Pedro Almodóvar schon angerufen?

Danke, dass Sie meine Offenheit hinsichtlich meines Traumes als erfrischend bezeichnen. Ich habe in meinem künstlerischen Leben selten versucht etwas zu forcieren. Ich meine das in einem rein karrieretechnischen Sinn. Die wenigen Male, wo ich dies versucht habe, ist es meist grandios in die Hose gegangen. Aber ich bin bis heute davon überzeugt, wenn ich es nur intensiv genug träume, wird es eines Tages Realität. Aber um Ihre Frage kurz zu beantworten: Nein, ich habe ihn noch nicht angerufen!

Als Medea am Staatstheater Mainz, unter der Regie von Anna Badora, 1992 © Bettina Strauss

Adele Neuhauser ist ein Kind zweier Welten. Als ihr griechischer Vater und ihre österreichische Mutter sich trennen, beschließt die erst neunjährige Adele beim Vater zu leben – eine Entscheidung, die Gefühle von Schuld und Zerrissenheit auslöst. Sie wird sich und ihrer Umwelt sechs Selbstmordversuche antun. Aber sie übersteht diese schwere Zeit und geht weiter. Den forschen Gang erbte Adele Neuhauser von ihren Großeltern, beide Künstler. Bald setzt sie ihn als Schauspielerin auf der Bühne ein. Er wird ihr Markenzeichen, genau wie ihre ungewöhnliche dunkle Stimme.

Neuhauser wollte seit ihrem sechsten Lebensjahr Schauspielerin werden. Mit 16 Jahren meldet sie sich eigenmächtig von der Schule ab und absolviert an der Schauspielschule Krauss in Wien ihre Schauspielausbildung. Mit Anfang zwanzig zieht sie nach Deutschland und spielt an verschiedenen Bühnen in festen Engagements, unter anderem in Münster, Essen, Mainz und Regensburg. Überregionales Aufsehen erregt sie u.a. als Mephisto in der Faust-Inszenierung am Stadttheater Regensburg. 25 Jahre sollte das Theater ihre künstlerische und berufliche Heimat sein.

Daneben spielt sie in Kinofilmen und Fernsehserien. Weithin bekannt geworden ist sie durch ihre Rolle der Bäuerin und resoluten AmateurErmittlerin Julie Zirbner in der ORF-Produktion „Vier Frauen und ein Todesfall“. Die Serie ist Kult! Und seit sie im Wiener „Tatort“ an der Seite von Harald Krassnitzer einem Millionenpublikum die verletzliche und verletzte Figur der Bibi Fellner in die Herzen spielt, ist diese unkonventionelle Frau im gesamten deutschsprachigen Raum bekannt. Demnächst wird Adele Neuhauser als Helene Weigel in einem Dokudrama über Bert Brecht zu sehen sein.

Die Schauspielerin lebt nach der Trennung von ihrem Mann, dem Schauspieler Zoltan Paul, in Wien. Der gemeinsame Sohn Julian Adam Pajzs ist als Jazz-Musiker aktiv.

Adele Neuhauser: Ich war mein größter Feind. Autobiografie. Wien: Brandstätter 2017. Hardcover mit Schutzumschlag, 216 Seiten, ISBN 978-3-7106-0090-6. € 21,90

Sie wollen wahrhaftige Charaktere zeigen, Rollen verkörpern, die jenseits der Fiktion von Sauberkeit, Perfektion und einem bruchlos gelungenen Leben angesiedelt sind.

Gibt es neben Almodóvar noch weitere Regisseure, mit denen Sie gerne arbeiten und bei denen Sie sich vorstellen könnten, dass sie solche ungewöhnlichen Frauenrollen für Sie schaffen würden?

Oh ja, da gibt es noch Einige. Mit manchen habe ich schon erfolgreich zusammengearbeitet. Wie zum Beispiel mit Wolfgang Murnberger oder Ruppert Henning und und und … Außerdem gibt es sicher noch viele Regisseurinnen und Regisseure, die ich noch gar nicht kenne.

Sie sind „ein Kind zweier Welten“, der Vater Grieche, die Mutter Österreicherin. Sind diese zwei Welten tatsächlich getrennt in Ihnen präsent? Wenn dies so ist, woran machen Sie die Griechin und die Österreicherin in Ihnen fest?

In einer Person kann nichts getrennt voneinander präsent sein, denke ich. Aber ich würde trotzdem sagen, die Griechin in mir wird spürbar in meinem Temperament und dem Hang zu einem gesunden Pathos und die Österreicherin zeigt sich durch meinen doch ausgeprägten Humor, sowie einer gewissen Neigung zur Melancholie. So ergibt diese Mischung Adele.

Freiheit war für Sie immer wichtiger als Sicherheit. Mit der Geburt Ihres Sohnes kam ein neuer Lebensabschnitt.

Sie waren zunächst in erster Linie Mutter, bis Sie dann nach kurzen Zwischenstationen, auch um genug Geld für das Überleben Ihrer kleinen Familie beizusteuern, am Theater in Regensburg für sieben Jahre ein festes Engagement eingingen. Sie spielten dort insgesamt an 98 Abenden in der Faust-Inszenierung den Mephisto. Dann warfen Sie das feste Engagement über Bord und haben Bequemlichkeit und Sicherheit hinter sich gelassen, um noch einmal aufzubrechen „und [zu] schauen, was geht“.

Haben Sie nie bereut, immer wieder Sicherheiten aufgegeben zu haben für Neues?

Diese Frage kann ich wirklich knapp mit einem Nein beantworten.

2008 ging Ihre markante Stimme durch das ReinkeÖdem, eine dauerhafte Schwellung der Stimmlippen, kaputt. Entgegen ärztlichem Rat entschieden Sie sich zur Operation, die glücklicherweise erfolgreich verlief. Danach mussten Sie sechs Wochen schweigen und bezeichnen diese „stille Wochen als unheimlich heilsame Zeit – nicht nur für meine Stimme“. Was war an dieser Zeit so heilsam?

Die Stille! Das beruhigende Wissen um die Tatsache, dass ich mich jetzt, für eine gewisse Zeit, nicht erklären muss. Mich in dieser Phase auch von unnützen Gedanken lösen kann, mit der beruhigenden Gewissheit, ich werde in nächster Zeit sicher keinen Blödsinn sagen. Weil durch den Zwang zu schweigen mir nochmals stärker bewusst wurde, dass ich oft Blödsinn von mir gegeben habe. Das ist und war heilsam, kann ich Ihnen sagen!

In einem Kapitel Ihres Buches schreiben Sie, dass eine der möglichen Antworten auf die Frage nach dem wahren Leben, auch wenn das paradox klinge, der Selbstmord sei. Sie haben zwischen Ihrem zehnten und einundzwanzigsten Lebensjahr insgesamt sechs Selbstmordversuche unternommen. Sie beschreiben das in Ihrem Buch sehr ausführlich. Vielleicht können Sie aber auch hier kurz fassen, was Sie damals zu dieser Ultima Ratio trieb?

Die Trennung meiner Eltern hat mich vor eine vermeintliche Entscheidung gestellt, bei wem ich weiterhin aufwachsen möchte. Ich hatte mich für meinen Vater entschieden und habe mich so in einen schweren Konflikt gebracht. Ich wollte durch meine Entscheidung meine Mutter nicht verletzen, hatte aber das Gefühl, dass ich sie verletzt hätte. Die einzige Lösung, diesem Konflikt zu entkommen, sah ich in meiner Auslöschung. Hätte ich nur offener über mein Problem gesprochen und um Hilfe gebeten, wäre ich sicher früher damit fertig geworden. Aber da ich es nicht getan habe, auch weil ich mein Umfeld nicht noch mehr belasten wollte, habe ich mich elf Jahre mit mir geplagt.

Was brauchen Sie heute für ein zufriedenes Leben?

Nicht viel. Ein schönes Nest, meine Familie, meine Freunde und mein geliebtes Auto.

Ein Saab, wie ich gelesen habe, von dem Sie hoffen, dass er noch weitere 200.000 km fährt. – Eine letzte Frage.

Kurz vor dem Tod stellte Ihre Mutter an Sie die Frage: „Und, Adele, wo ist jetzt eigentlich dein Glück?“ Haben Sie auf diese Frage eine Antwort oder gar mehrere Antworten gefunden?

Diese Frage wird mich sehr wahrscheinlich bis an mein Lebensende beschäftigen. Meine Mutter wollte wahrscheinlich, dass ich mehr auf mich schaue und auf mich und meine Bedürfnisse achte. Aber ich glaube, dass es eben um Zufriedenheit geht, weil sie doch eigentlich das wahre Glück ist.

Vielen Dank, Frau Neuhauser. Ich wünsche Ihrem Buch viele aufmerksame Leserinnen und Leser. Wir konnten hier ja nur einige wenige Aspekte aufgreifen. Es lohnt sich wirklich, das Buch ganz zu lesen.

Als Schauspieler bist du, als „Material“, nicht trennbar von deiner Person. Sprich, du bist dein „Kunstwerk“. Das macht dich extrem abhängig von Sympathien. Dadurch kann man auch stärker in Abhängigkeiten geraten. Umso grausamer und ekelhafter ist es, wenn dieser sensible Umstand ausgenutzt wird.

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