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Neuer Beirat für EZB und DBIS berufen

Mehrere Hundert Bibliotheken und Forschungseinrichtungen aus aller Welt beteiligen sich seit vielen Jahren an der Sammlung und Pflege der qualitativ hochwertigen Daten der beiden Services Elektronische Zeitschriftenbibliothek (EZB) und Datenbank-Infosystem (DBIS). Zur Beratung und Unterstützung bei zukunftsweisenden Weiterentwicklungen hat die Universitätsbibliothek Regensburg als Betreiberin beider Services einen gemeinsamen Beirat für EZB und DBIS gegründet. Die Besetzung des Beirates für die Amtsperiode von Mai 2022 bis April 2025 wurde öffentlich ausgeschrieben. „Es ist sehr erfreulich, dass die Ausschreibung auf großes Interesse gestoßen ist und wir den EZB-DBIS-Beirat mit ausgewiesenen Expertinnen und Experten besetzen konnten“, sagt Dr. André Schüller-Zwierlein, Direktor der Universitätsbibliothek Regensburg.

Für die Zeit von 1. Mai 2022 bis 30. April 2025 gehören folgende dreizehn externe Fachleute dem EZB-DBIS-Beirat an:

  • Irene Barbers, Forschungszentrum Jülich
  • Christine Baron, hbz – Hochschulbibliothekszentrum des Landes NRW
  • Dr. Kathrin Behrens, Bayerische Staatsbibliothek (BSB)
  • Markus Fischer, Swissconsortium
  • Friederike Glaab-Kühn, Kompetenzzentrum für die Lizenzierung elektronischer Ressourcen (KfL), Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
  • Tobias Höhnow, Universitätsbibliothek Potsdam
  • Hans-Jörg Lieder, Zeitschriftendatenbank (ZDB), Staatsbibliothek zu Berlin – Preußischer Kulturbesitz
  • Wolfgang Mayer, Universitätsbibliothek Wien
  • Dr. Elisabeth Müller, ZB MED – Informationszentrum Lebenswissenschaften
  • Dr. Tamara Pianos, ZBW – Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft
  • Dr. Henriette Rösch, Universitätsbibliothek Leipzig
  • Adriana Sikora, Max Planck Digital Library
  • Dr. Andreas Weber, Universitäts- und Stadtbibliothek Köln

Der Beirat vertritt die Wünsche und Anforderungen der teilnehmenden Einrichtungen. Die Beiratsmitglieder beraten die Universitätsbibliothek Regensburg bei strategischen Fragen, geben Anregungen zur Optimierung der beiden Dienste sowie breitgefächerte Impulse für die weitere Entwicklung.

Dr. Brigitte Doß, die fachliche Leiterin von DBIS, berichtet: „Aktuell wird DBIS in einem DFG-Projekt in breiter Kooperation mit dem (inter)nationalen Bibliothekswesen zu einem Webservice eng angelehnt an die neuen Bedarfe unserer Nutzenden weiterentwickelt. Ich freue mich über den fachlichen Austausch mit dem EZB-DBIS-Beirat und über die Begleitung durch diese Fachleute auch über den Projektzeitraum hinaus.“

Als Vorsitzende des Beirates und Leiterin der EZB freut sich auch Silke Weisheit: „Ich begrüße es sehr, dass einige der bisher im EZB-Beirat tätigen Mitglieder erneut berufen wurden und der Beirat zudem um weitere Expertinnen und Experten verstärkt wird – unter anderem aus dem Bereich Open Access“. Die EZB wird im DFG-geförderten Projekt OpenCost bis zum Jahr 2025 um spezielle Funktionen zur Verwaltung und zur Anzeige von Informationen zu Open-Access-Publikationskosten bzw. zur Übernahme von Publikationskosten erweitert.

Der gemeinsame Beirat für EZB und DBIS wird sich verstärkt mit dem Thema Vernetzung und Datenaustausch zur Einpassung der beiden Services in die bundesweiten Informationsinfrastrukturen beschäftigen. In der vom EZB-Beirat gegründeten (und nun vom EZB-DBIS-Beirat weitergeführten) Arbeitsgruppe „Systemlandschaft E-Ressourcen“ wird eine Systemlandkarte erstellt, die möglichst alle relevanten Systeme, die zur Verwaltung elektronischer Ressourcen in wissenschaftlichen Bibliotheken im deutschsprachigen Raum genutzt werden, berücksichtigt und deren Datenaustauschprozesse visualisiert.

https://dbis.uni-regensburg.de

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