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Willkommen in der Tectum eLibrary

Aus: fachbuchjournal-Ausgabe 5/2020

Mit Übernahme des Tectum Verlags im Jahr 2017 ist das Programm der Nomos Verlagsgesellschaft weitergewachsen. Es bestechen die wissenschaftlichen ­Monografien und Sammelbände des Verlags durch große Praxisnähe und Anwendungsbezug, und überzeugen auch digital bereits seit drei Jahren in der Tectum eLibrary. Die Themenvielfalt in der eLibrary bildet dabei das Schwerpunktprogramm des Verlags ab und reicht von Recht, Politik, Wirtschaft, Medien­wissenschaft und Kommunikationsforschung, Sprach- und Literaturwissenschaft, Kulturwissenschaft, Geschichte, Soziologie, Pädagogik, Gesundheit, Philosophie, Religion, Psychologie bis hin zur Sozialen Arbeit. Der teilautonome Programmbereich in der Tectum eLibrary grenzt sich hierbei von der hohen Wissenschaftlichkeit der Nomos Publikationen ab. Zwar teilen sich beide Verlage die Zielgruppe der wissenschaftlichen Bibliotheken – die Anwendbarkeit der Tectum-Titel spricht aber insbesondere Fachhochschulen stark an.

Aus Solidarität und zur Unterstützung während der Bibliotheksschließungen bei Beginn der Pandemie konnten Bibliotheken schnell und unbürokratisch einen kostenlosen Vollzugriff auf alle Inhalte der Tectum- und der Nomos eLibrary erhalten. Studierende und Wissenschaftler haben so die Möglichkeit erhalten, auf dringend benötigte Forschungsliteratur zuzugreifen und trotz der Krise auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Das Angebot wurde nicht nur von den Bestandskunden dankend angenommen, sondern auch von zahlreichen Instituten, kleineren Forschungseinrichtungen und Verwaltungsfachhochschulen, die damit einen ersten Grundstein zur Digitalisierung legen konnten.

Der Synergieeffekt der beiden parallel zueinander bestehenden eLibraries lässt sich nicht von der Hand weisen. Durch die seit 2012 bestehende Nomos eLibrary kennen die Bibliotheken bereits eine zuverlässige und nutzerfreundliche Plattform, die Entscheidung die Tectum eLibrary als exakte Kopie der Nomos eLibrary anzulegen war naheliegend. Die Tectum eLibrary erfüllt daher auch die gleichen bibliotheksspezifischen Anforderungen, wie beispielweise den Administrationsbereich mit Nutzungsstatistiken und der Möglichkeit, Fernzugriff via VPN oder Shibboleth anzubieten.

Durch die ständige technische Weiterentwicklung der Nomos eLibrary in den vergangenen acht Jahren und der hohen Akzeptanz in der Wissenschaftscommunity profitiert auch die Tectum eLibrary, die direkt ohne die klassischen „Anfängerfehler“ durchstarten konnte. Andererseits gewinnt auch die Nomos eLibrary durch ihre jüngere Schwester: neue Themengebiete wie Musikwissenschaft oder Kunst konnten Hochschulbibliotheken mit einem für sie passenden Programm zu bezahlbaren Konditionen überzeugen. Die Usability der Plattform, die Nutzerzufriedenheit sowie die hohen Zugriffe sind der Grund dafür, warum viele der Tectum Neukunden mittlerweile auch in der Nomos eLibrary für sie relevante Titel erwerben.

Eine einfache Integration der Tectum eLibrary in die Bibliotheksumgebung und effizientes wissenschaftliches Arbeiten mit dem Online-Portal stehen an erster Stelle. So erwerben Bibliotheken die Inhalte der eLibrary dauerhaft und ohne weitere anfallende Kosten. Langfristige Verfügbarkeit wird neben den internen Sicherheitsmaßnahmen auch durch die bereits bewährte Zusammenarbeit von Nomos mit PORTICO garantiert. Auch auf die stabile DOI-Verlinkung durch CrossRef zur permanenten Auffindbarkeit in Discovery Services, Metadatenlieferung an die Verbünde und Auswertungen auf COUNTER Statistik wird in der Tectum eLibrary nicht verzichtet. Nutzer können sich bei der Suche einen ausführlichen Kontext der Fundstellen anzeigen lassen, um so direkt die Relevanz der Zitate für ihre Arbeit beurteilen und diese in ein gängiges Literaturverwaltungssystem übertragen zu können.

Technische Neuerungen, wie das Responsive Webdesign oder die Auswertung von Nutzungsstatistiken via SUSHI, die in jüngster Zeit implementiert wurden, halten die Plattformen immer auf dem neuesten Stand und stellen sicher, dass die Anforderungen von Bibliotheken und ihren Nutzern erfüllt werden. Anstehende Weiterentwicklungen in nächster Zeit sind zum Beispiel die Verbesserung der Suchfunktion, um noch gezielter Fundstellen auswerten zu können sowie die Implementierung des aktuellen COUNTER 5-Standards, einem unabhängigen, publikationsübergreifenden Verhaltenskodex mit dem eine bessere Vergleichbarkeit der Nutzungsdaten für Bibliothekare geschaffen wurde.

Inhaltlich weist die Tectum eLibrary mittlerweile über 500 elektronisch verfügbare Publikationen auf, die einzeln ohne Mindestbestellwert oder in thematisch gebündelten Paketen erworben werden können. Jedes Jahr erscheinen circa 150 neue Titel, die in den Paketen Kulturwissenschaften, Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Rechtswissenschaften oder als Gesamtpaket angeboten werden. Dabei berücksichtigt die Preisberechnung der Pakete in der Tectum eLibrary Art und Größe der Bibliotheken, um auch kleineren Institutionen mit wenigen Nutzern den Zugriff auf digitale Inhalte zu ermöglichen. Gerade Fachhochschulen können hier von den vergleichsweise günstigen Paketpreisen profitieren, da sich durch einen Grundrabatt und der Anrechnung des Bibliothekstyps der Preis des Paketes bereits halbiert.

Besonders hohe Zugriffe erreichen die Publikationen in den Paketen Rechtswissenschaften und Pädagogik, aber auch die Titel der Pakete Literaturwissenschaft, Philosophie und Politik werden von Studierenden und Wissenschaftlern häufig genutzt. Steigende digitale Erwerbungsetats und verändertes Nutzungsverhalten kommen den Publikationen der Tectum eLibrary zugute: Die Zahl der Bibliotheken, die sich seit Bestehen der Plattform für einen Paketkauf entschieden haben, konnte verdreifacht werden und erklärt damit auch die erfreuliche Steigerung der Zugriffe um 130 % auf über 10.000 im Vorjahresvergleich.

Im deutschen Sprachraum konnten sich die anwenderorientierten Titel in den vergangenen drei Jahren etablieren. Zukünftig wäre es wünschenswert, dass die Tectum eLibrary, die in deutscher und englischer Sprache angezeigt werden kann, auch den internationalen Markt erobert und gerade im humanistischen und kulturwissenschaftlichen Bereich eine Spitzenposition einnimmt.

Wettbewerbsfähig zu bleiben und sich den Anforderungen des sich wandelnden digitalen Bibliotheksalltags zu stellen, erfordert die stetige Optimierung bestehender Prozesse und den Ehrgeiz, Zielvorgaben nicht nur zu erfüllen, sondern zu übertreffen: Mit der Tectum eLibrary wurde dieses ehrgeizige Projekt vor drei Jahren angelegt und bisher erfolgreich angegangen.

Annika Stenzel ist Marketingmanagerin ­Bibliotheken und eLibrary bei der Nomos Verlagsgesellschaft in Baden-Baden. stenzel@nomos.de

 

Stefan Beck (Leiter Marketing und Vertrieb ­Nomos)

Die Tectum eLibrary profitiert von der stetigen Weiterentwicklung der Nomos eLibrary. Das Portal wird somit den Anforderungen sowohl der Nutzer und Bibliothekare als auch unserer Vertriebspartner und Autoren gerecht. Durch neue Features, wie das Responsive Web Design oder eine verbesserte Suchfunktion lässt es sich hervorragend in das wissenschaftliche Arbeitsumfeld integrieren.

Dank der Tectum eLibrary können wir die Vorteile des gedruckten Buches um die Vorzüge der Internetanwendung erweitern, etwa die unbegrenzte simultane Nutzung oder die weltweite Auffindbarkeit der Inhalte, was die Sichtbarkeit der Publikationen erhöht und den Tectum Verlag fest in der Landschaft renommierter Wissenschaftsverlage verankert.

 

Martin Reichinger (Programmleiter Sozial- und Gei ­ steswissenschaften)

Die Nomos eLibrary hat sich hinsichtlich Technik, Benutzerfreundlichkeit und Qualität der Inhalte bestens bewährt. Davon profitiert die aus der Nomos eLibrary heraus entwickelte Tectum eLibrary ganz klar, sie punktet aber zusätzlich mit Publikationen, die im NomosHauptprogramm bislang nicht vorhanden waren, etwa aus den Bereichen Kunstgeschichte und Kunstwissenschaft, Musikwissenschaft oder Religionskritik/Humanismus. Die wissenschaftlichen Inhalte der Tectum eLibrary sprechen neben Universitätsbibliotheken auch Fachhochschulen an. Auch dort spielen Fragen zur Digitalisierung der Lehre eine große Rolle. Getrieben durch die Herausforderungen der Corona-Krise sind Ideen zur Umsetzung dringend notwendig. Wie der erfolgreiche Einstieg in die digitalisierte Hochschullehre gelingen kann, zeigt unser Autor Jürgen Handke im „Handbuch Hochschullehre Digital“, das soeben in 3., aktualisierter und erweiterter Auflage erschienen ist und selbstverständlich auch in der Tectum eLibrary zur elektronischen Nutzung zur Verfügung steht.

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