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Staatsbibliothek zu Berlin übernimmt zeithistorisch bedeutsamen journalistischen Nachlass Gerd Ruges

Der Nachlass des politischen Journalisten und Auslandskorrespondenten Gerd Ruge geht als Schenkung an die Staatsbibliothek zu Berlin. Das fast sieben Jahrzehnte umfassende Archiv ist Spiegelbild der wichtigsten politischen Ereignisse aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts.

Die Staatsbibliothek zu Berlin übernimmt den literarischen und fotografischen Nachlass von Gerd Ruge als Schenkung seiner Erben. Das umfangreiche Privatarchiv des politischen Journalisten umspannt fast sieben Jahrzehnte und dokumentiert nicht nur die wichtigsten politischen Ereignisse der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, sondern spiegelt auch die Verflechtung von individuellem journalistischem Einsatz und offizieller Außenpolitik in den Nachkriegsjahrzehnten.

Achim Bonte, Generaldirektor der Staatsbibliothek zu Berlin: „Ich freue mich über diese großzügige Schenkung, da mit Gerd Ruges Archiv nicht nur der Nachlass eines herausragenden Journalisten ein neues Zuhause findet: Ruges Analysen zeichnen sich auch durch eine besondere Nachdenklichkeit aus. Er kommentierte aus nächster Nähe entscheidende politische Weichenstellungen wie die Bürgerrechtsbewegung in den USA der 60er Jahre, die Kulturrevolution in China und das Ende der Sowjetunion.“

Gerd Ruge (9.8.1928 – 15.10.2021) verbrachte die Zeit zwischen 1956 und 2000 zu großen Teilen als Korrespondent der ARD in Moskau und den USA bzw. als Journalist der Zeitung Die Welt in Peking. Sein Nachlass besteht aus Manuskripten, Sendeberichten, Presseartikeln, Rezensionen, dienstlichen sowie privaten Briefen und zahlreichen Fotografien, die v.a. während Ruges mehrjährigen Aufenthalts in Peking aufgenommen wurden.

https://staatsbibliothek-berlin.de

 

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