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Hogrefe und SUB Göttingen ebnen den Weg zu Open Access

Die Hogrefe Verlagsgruppe hat mit 116 Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen, vertreten durch die verhandlungsführende Niedersächsische Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen (SUB Göttingen), eine wegweisende Vereinbarung zur Open-Access-Transformation der psychologischen, psychotherapeutischen und psychiatrischen Fachzeitschriften von Hogrefe getroffen. Kern der Vereinbarung ist das sogenannte „Publish & Read“-Modell. Gemessen an der Anzahl der teilnehmenden Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen handelt es sich um eine der bislang größten Vereinbarungen dieser Art.

Jährlich werden ca. 1.000 Artikel in den betreffenden Fachzeitschriften von Hogrefe veröffentlicht. Im Durchschnitt etwa 200 Originalartikel werden dabei von Wissenschaftler*innen aus den teilnehmenden Institutionen beigesteuert. Durch die jetzt getroffene Vereinbarung können diese Autor*innen ihre Originalartikel ab 2021 im Gold-Open-Access-Standard in den 29 Zeitschriften veröffentlichen, ohne dass sie selbst eine APC (Article Publication Charge) aufbringen müssen. Gemäß dem „Publish & Read“ Modell ebenfalls enthalten in der Vereinbarung ist der Zugriff auf die etwa 24.000 bisher erschienenen Artikel in der Hogrefe-Volltext-Datenbank PsyJOURNALS.

Das vereinbarte Modell unterstützt dabei nicht nur die Transformation der Inhalte hin zu Open Access, sondern auch die damit einhergehende Umstellung der Finanzierung von Subskriptions- hin zu Publikationskosten (APC). Neben einem solidarischen Ausgleich zwischen den wenig veröffentlichenden und den publikationsstarken Einrichtungen unterstützt der Hogrefe Verlag diesen Übergang mit einem Sponsoring-Rabatt.

Das Ziel der Vereinbarung, die eine Laufzeit von drei Jahren (2021-2023) hat, ist die Steigerung und Förderung der Open-Access-Inhalte in den Hogrefe-Zeitschriften, um letztlich eine vollständige Umstellung auf Open Access (Flipping) zu dem frühestmöglichen, wirtschaftlich vertretbaren Zeitpunkt zu erreichen.

„Wir freuen uns sehr, dass sich fast alle in Frage kommenden deutschen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen zur Teilnahme entschlossen haben. Dies zeigt das große Interesse an unserem Zeitschriften-Portfolio und bestätigt gleichzeitig, dass wir ein sehr attraktives Angebot vorgelegt haben“, sagt der Verleger Dr. G.-Jürgen Hogrefe.

www.hogrefe.com

 

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