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Hin zu einer uneingeschränkten Nutzung öffentlicher genomischer Daten

Ein Plädoyer von 50 internationalen WissenschaftlerInnen, darunter der Direktor des Max-Planck-Instituts für Marine Mikrobiologie Prof. Dr. Rudolf Amann, in der Fachzeitschrift Science: Wer seine Daten anderen Forschern uneingeschränkt zur Verfügung stellt, muss dafür die angemessene Anerkennung erfahren.

Wie wir die mikrobiellen Bewohner unserer Umwelt und unseres Körpers erforschen, hat sich in den letzten Jahrzehnten massiv verändert. Moderne Methoden der Genomanalyse – also der Analyse des Erbguts der Mikroben oder ganzer Mikrobengemeinschaften – ermöglichen immer umfassendere und detailliertere Untersuchungen. Dabei entstehen riesige Datenmengen. Deren Auswertung erlaubt beispielsweise Rückschlüsse auf die Funktion von Mikroorganismen und ihre Wechselwirkungen untereinander sowie mit höheren Lebewesen.

https://idw-online.de/de/news709473

 

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