Astronomie

Franz Xaver von Zach und die Astronomie seiner Zeit.

Aus: fachbuchjournal Ausgabe 4/2017

Wolfgang R. Dick, Oliver Schwarz (Hg.): Franz Xaver von Zach und die Astronomie seiner Zeit. 275 S., Broschur. Akademische Verlagsanstalt Leipzig 2016.

ISBN 978-3-944913-50-6. € 23,00

Franz Xaver von Zach (1754–1832) war ein bekannter Astronom seiner Zeit, ein Herausgeber astronomischer Fachzeitschriften, Organisator des ersten astronomischen Kongresses, Initiator der Suche nach neuen Planeten und stand mit vielen bedeutenden Astronomen und Forschern in Korrespondenz. Seine Sternwarte von Seeberg war eine für diese Zeit sehr moderne Forschungseinrichtung. In diesem Buch, dem ZachBiografen Peter Brosche zum 80. Geburtstag gewidmet, werden neue Erkenntnisse der Zach-Forschung vorgestellt. Zwei neugefundene Nachrufe erlauben einen Einblick in das Leben und Wirken des Astronomen. Das Buch gibt dem Leser einen Einblick in die Astronomie des 18. und frühen 19. Jahrhunderts, wo deren Hauptaufgaben noch in der Bestimmung der Sternörter zur Landvermessung und der genauen Zeitbestimmung lag.

 

 

Helmut Satz: Kosmische Dämmerung. Die Welt vor dem Urknall. 188 S., geb., C.H.Beck Verlag München 2016.

ISBN 978-3-406-69787-6. € 19,95

Der emeritierte Physikprofessor stellt in diesem Buch aktuelle Theorien zur Entstehung des Universums vor. Schwerpunkt sind die frühen Phasen des Urknalls. Der heutige Zustand des Kosmos hat sich aus dichten, heißen früheren Phasen entwickelt, Elementarteilchen tauchten auf und verschwanden wieder. Mit der Entstehung der ersten chemischen Elemente endete diese stürmische Phase. Die kosmische Hintergrundstrahlung, die man heute beobachtet, ist ein Relikt aus dieser Zeit. Wie daraus unser heutiges Universum mit seinen Galaxien und Galaxienhaufen entstand, schildert der Autor anschaulich und wagt auch einen Ausblick auf dessen zukünftige Entwicklung. Er stellt auch die in den letzten Jahrzehnten aufgekommenen Diskussionen über die Welt „vor“ dem Urknall vor, die notwendigerweise spekulativ sind. Ob dieses Universum nur eines von vielen ist, ist zumindest heute noch nicht experimentell überprüfbar.

 

 

Heather Couper, Nigel Henbest: Space. Die Entdeckungsgeschichte des Weltalls. 296 S., Hardcover. Mairisch Verlag 2016. 

ISBN 978-3-938539-80-4. € 18,90

Die bekannten britischen Astronomen und Wissenschaftsjournalisten nehmen den Leser mit auf eine Erkundungsfahrt durch die Welt der Astronomie. Die Reise startet in der südenglischen Kultstätte Stonehenge, führt von den Erkenntnissen der griechischen Philosophen bis hin zu den aktuellen astronomischen Forschungsgebieten wie der Sternentwicklung, der Kosmologie, dem Besuch der Körper des Sonnensystems durch Raumsonden, der Suche nach Planeten fremder Sterne und nach anderen Lebensformen. Das Ganze wird sehr kurzweilig, verständlich und spannend erzählt. Immer im Mittelpunkt des Interesses der Autoren stehen die Forscher, die durch ihre Arbeit zu den hier vorgestellten Erkenntnissen wesentlich beitrugen. Unter ihnen gab es auch eine erstaunlich große Zahl von Amateurastronomen, die bis in die heutige Zeit hinein ihren Beitrag zur Erforschung des Weltalls leisten.

 

 

Linda Shore, David Prosper, Vivian White: Sky Watcher. 272 S., 180 Farb-, 20 SW-Fotos, 243 Abb., Franckh-Kosmos-Verlag Stuttgart 2016.

ISBN 978-3-440-15149-5. € 25,00

Dieses Einführungsbuch in die Astronomie wendet sich an den aktiven Himmelsbeobachter versorgt ihn mit dem nötigen Basiswissen in Theorie und Praxis. In 298 Schritten und Projekten, reichlich mit Bildern und Skizzen versehen, werden der Sternhimmel, Planeten, Sterne und Galaxien vorgestellt, Beobachtungsinstrumente und Zubehör besprochen und viele nützliche Tipps zu Beobachtungstechniken gegeben. Für Zubehörteile und einfache Messinstrumente findet man Bastelanleitungen. Damit ist der angehende Hobbyastronom in der Lage, sich an die vielen vorgeschlagenen Beobachtungsobjekte und Beobachtungsaufgaben zu wagen.

 

 

Daniel Gerritzen: Erstkontakt. Warum wir uns auf Außerirdische vorbereiten müssen. 368 S., 20 SW-Fotos, 10 SW-Abb., Franck-Kosmos-Verlag Stuttgart 1. Auflage 2016. 

ISBN 978-3-440-14871-6. € 25,00

Die Frage nach außerirdischen Lebensformen übt auf die Menschen eine große Faszination aus. Die Suche danach hat in den letzten Jahren durch das massenhafte Auffinden von Planeten, die um fremde Sterne kreisen, einen großen Aufschwung erhalten. Nach technisch versierten Zivilisationen wird mit Hilfe großer Radioantennen gesucht, Botschaften wurden ausgesendet oder an Bord von Raumsonden auf die Reise geschickt. Auch in der Literatur und im Film wurden viele Aspekte eines Kontakts mit Außerirdischen durchgespielt, es wird sogar darüber spekuliert, ob die Erde schon unter Beobachtung steht. Da noch kein positiver Nachweis für außerirdisches Leben erfolgt ist, gibt es auf diesem Gebiet viel Raum auch für ernsthaftere Spekulationen. Der Autor ist pessimistisch, welche Folgen ein solcher Kontakt für die Menschheit hätte. Er stellt in mehreren Szenarien die These auf, dass wir weder technisch, gesellschaftlich kulturell noch philosophisch darauf vorbereitet sind. Wer noch tiefer in dieses Thema eintauchen will, kann die mehr als 600 Literaturangaben konsultieren.

 

 

Günter Spanner: Das Geheimnis der Gravitationswellen. 288 S., geb., Franckh-Kosmos Verlag Stuttgart 2016.

ISBN 978-3-440-15413-7. € 19,99

Fast genau 100 Jahre nach der theoretischen Vorhersage durch Albert Einstein im Rahmen der Allgemeinen Relativitätstheorie gelang der direkte Nachweis von Gravitationswellen, die große wissenschaftliche Sensation des Jahres 2016. Die durch die Verschmelzung von zwei Schwarzen Löchern ausgelösten Erschütterungen im Raum-Zeit-Gefüge konnten in zwei speziell dafür konstruierten Detektoren gemessen werden. Damit wurde ein weiteres Teilgebiet in der Astronomie erschlossen, die Gravitationswellenastronomie, die nicht nur die Signale verschmelzender Schwarzer Löcher, sondern auch eine Reihe anderer Prozesse untersuchen will. Der Autor ist einer der zahlreichen Wissenschaftler, der an der Entwicklung der hochempfindlichen Messgeräte beteiligt war. Er gibt eine Einführung in Einsteins Allgemeine Relativitätstheorie, erläutert das Funktionsprinzip der Detektoren, zeichnet die Geschichte der Entdeckung nach und gibt einen Ausblick auf Projekte, die durch die Erforschung der Gravitationswellen in Zukunft weitere Erkenntnisse über unser Universum ermöglichen werden.

 

 

Ernst Peter Fischer: „Noch wichtiger als das Wissen ist die Phantasie“. Die 50 besten Erkenntnisse der Wissenschaft von Galilei bis Einstein. 319 S., Penguin-Verlag München 2016.

ISBN 978-3-328-11111-5. € 9,00

Der Autor bietet dem Leser einen gut verständlichen, leicht lesbaren Einblick in Leben und Werk von 50 Wissenschaftlern, die wesentlichen Anteil an der Entwicklung unseres heutigen Weltbildes haben. Man findet nicht nur bekannte Philosophen, Physiker und Astronomen, sondern auch Naturforscher, Mathematiker, Informatiker, Biologen, Chemiker und Mediziner. Jedem Kapitel ist eine prägnante Erkenntnis der vorgestellten Person vorangestellt. Aus welchem Werk sie stammen, erfährt der Leser im Anhang des Buchs.

 

 

Peter Ward, Joe Kirschvink: Eine neue Geschichte des Lebens. 544 S., 31 Abb., geb., Deutsche Verlagsanstalt München 2016. 

ISBN 978-3-421-04661-1. € 29,99

Die beiden renommierten Wissenschaftler zeichnen in diesem Buch spannend und detailreich die Geschichte des Lebens auf diesem Planeten nach. Großer Wert wird dabei auf die in den letzten Jahrzehnten gewonnenen Erkenntnisse der interdisziplinären Zusammenarbeit verschiedener naturwissenschaftlicher Fächer gelegt. Es zeigt sich, dass die Entwicklung des Lebens mehrfach durch weltumspannende Umweltkatastrophen geprägt wurde. Das Aussterben der Saurier und anderer Lebensformen am Ende der Kreidezeit durch den Einschlag eines Meteoriten und weiterer Umwelteinflüsse ist nur die bekannteste davon. Die Autoren berichten von mehreren weiteren Groß-Katastrophen, z.B. durch Klimaänderungen wie Treibhauseffekt und das genaue Gegenteil, eine zugefrorene „Schneeballerde“. Einer der Autoren gehört zu den Hauptvertretern dieser Hypothese. Am Schluss findet der Leser einen Ausblick auf die mögliche weitere Entwicklung des Lebens auf der Erde.

 

 

David Bodanis: Einsteins Irrtum. Das Drama eines Jahrhundertgenies. 336 S. mit Abb., geb., Deutsche Verlags-Anstalt München 2017. 

ISBN 978-3-421-04754-0. € 19,99

Albert Einstein war einer der bedeutendsten Physiker, seine Relativitätstheorie gehört zu den größten Triumphen menschlichen Geistes, vor kurzem durch den experimentellen Nachweis von Gravitationswellen wieder einmal glänzend bestätigt. Diese Theorie sagt auch die Expansion des Universums voraus. Mit der zweiten großen physikalischen Theorie des 20. Jahrhunderts, zu deren Grundlagen er auch wesentliche Beiträge lieferte, und besonders zu deren Prinzip der Unschärfe bei physikalischen Messungen in der Mikrowelt, konnte er sich überhaupt nicht anfreunden (sein Ausspruch, dass Gott nicht würfelt, ist weit bekannt). Dies führte zu seiner weitgehenden wissenschaftlichen Isolation in den letzten Jahrzehnten seines Lebens. In diesem Buch zeichnet der Autor Einsteins Leben und Wirken und geht der Frage nach, wieso sich Einstein mit der Quantenmechanik nicht mehr anfreunden konnte. Ein spannendes Buch nicht nur für Physiker, in dem der Leser nachverfolgen kann, wie physikalische Theorien entstehen und welche Schwierigkeiten und Irrwege zu überwinden sind, bis das endgültige Theoriegebäude steht.

 

 

Bogdan Povh: Von den Tiefen des Alls in den Mikrokosmos. Ein Streifzug durch die moderne Physik. 261 S., 81 Abb., Hardcover. Springer-Verlag Berlin Heidelberg 2017.

ISBN 978-3-662-50266-2. € 24,99

Der Physikprofessor Bogdan Povh beschreibt die Entwicklung des aktuellen Weltbilds der Physik für ein breites Publikum.

Das Buch ist gut lesbar geschrieben. Mathematische Vorkenntnisse werden nicht vorausgesetzt. Der Weg führt von den Anfängen der Mechanik Galileis zu den Gravitationstheorien von Newton und Einstein, über die Erforschung der Atome und der Atomkerne, über Thermodynamik und Elementarteilchenphysik hin zu den jüngsten Erkenntnissen über die Vergangenheit und Zukunft des Universums. Sein Streifzug führt somit von der Mikrowelt bis hin zu den größten bekannten Strukturen. Der Leser bekommt so einen Einblick in das enorme Wissen, welches die Physiker in den vergangenen Jahrhunderten bis heute aufgehäuft haben.

 

 

Gerd Ganteför: Heute Science Fiction, morgen Realität? An den Grenzen des Wissens und darüber hinaus. 234 S., 50 Abb., Hardcover. Wiley-VCH Verlag Weinheim 2016.

ISBN 978-3-527-33881-8. € 24,90

In diesem Sachbuch geht der Physiker Ganteför der Frage nach, ob in den Naturwissenschaften, die in den letzten Jahrzehnten der Menschheit einen gigantischen Wissenszuwachs beschert haben, auch weiterhin neue, bahnbrechende Ergebnisse auch jenseits unseres derzeitigen Wissens zu erwarten sind. In der Science-Fiction Literatur (in denen, die eine positive Zukunftssicht verbreiten) sind Reisen zu fernen Planeten, die natürlich von außerirdischem Leben wimmeln, möglich, alle Energieprobleme sind gelöst, natürlich sind auch die Krankheiten besiegt. Längst ausgestorbene Lebewesen können rekonstruiert werden, Computer haben die Leistungsfähigkeit menschlicher Gehirne weit hinter sich gelassen. Wie der gegenwärtige Stand unseres Wissens in diesen Bereichen ist und was vielleicht von solchen Visionen in der Zukunft real werden kann, diskutiert der Autor in diesem sehr unterhaltsamen Buch.

 

 

Steve Owens: Sternegucken für Dummies. 327 S. Softcover. Wiley-VCH Weinheim 1. Auflage 2015.

ISBN 978-3-527-71080-5. € 14,99

Dieses Buch aus der „Dummies“-Serie ist ein Einsteigerbuch für beobachtende Hobbyastronomen. Es beantwortet mit einem Minimum an theoretischem Ballast die wichtigsten Fragen nach der notwendigen Ausrüstung, zur Auswahl eines geeigneten Beobachtungsorts und zur Orientierung am Sternhimmel. Der Leser bekommt Tipps für die lohnendsten Himmelsobjekte für das bloße Auge, für den Feldstecher und das Teleskop. Alle 88 modernen Sternbilder des Nord- und Südhimmels werden vorgestellt. Wer den Himmel fotografieren will, bekommt auch dafür eine erste Einführung. Das Ganze wird in dem für diese Serie typischen lockeren und informativen Sprachstil vermittelt.

 

 

Stephen Pincock, Mark Frary: Der Ursprung des Universums für Dummies. 376 S., 10 Abb., Softcover. Wiley-VCH Weinheim 2. Auflage 2017.

ISBN 978-3-527-71390-5. € 12,99

Dieses Buch hat das ganze Universum, seinen Aufbau, seinen Ursprung und seine Zukunft zum Thema. Ganz leichte Kost ist da natürlich nicht zu erwarten. Der Leser muss sich auf eine Reise durch mehrere physikalische Teildisziplinen einlassen: In der Kosmologie spielen sowohl die Gravitationstheorie als auch die Kern- und Elementarteilchenphysik eine große Rolle. Man lernt etwas über die astronomischen Beobachtungen, die zu unserem heutigen Weltbild führten, über den Aufbau des Universums mit seinen Sternen, Galaxien und Galaxienhaufen, und über die verschiedenen Theorien, wie es mit diesem Universum in Zukunft weitergehen könnte. Auch die Entstehung der chemischen Elemente, des Lebens auf der Erde und der Suche nach Leben an anderen Orten im Weltall werden besprochen. Diese anspruchsvollen Themenfelder im DummiesStil spannend und verständlich zu behandeln, gelingt den Autoren ziemlich gut.

 

 

Ben Moore, Katharina Blansjaar: Gibt es auf der dunklen Seite vom Mond Aliens? 55 galaktische Kinderfragen an Professor Moore. 120 Seiten, Hardcover. Kein und Aber Verlag Zürich, Berlin 2017.

ISBN 978-3-0369-5762-3. € 16,00

Der Autor ist Professor für Astronomie an der Universität Zürich. An ihn wurde eine Reihe von Fragen zu astronomischen Themen von Schülern einer Schweizer Primarschule herangetragen, von denen eine Auswahl in diesem Buch kindgerecht, aber immer wissenschaftlich korrekt, beantwortet werden. Die Fragen umfassen viele Teilgebiete der Astronomie, so zu den Körpern des Sonnensystems, zur Raumfahrt, zu Sternen, zur Milchstraße, zu Galaxien und zum Universum. Natürlich dürfen auch obligatorische Fragen zu außerirdischem Leben nicht fehlen. Im Buch findet man keine astronomischen Fotografien, dafür Illustrationen der Autorin.

 

 

Rhodri Evans: Juwelen des Universums. Die spektakulärsten Bilder aus dem All. 192 Seiten, gebunden. Frankh-Kosmos-Verlag Stuttgart 2016.

ISBN 978-3-440-15277-5. € 39,90

In diesem Bildband wird der Leser auf einen Streifzug durch das Universum geschickt. Die Tour geht zuerst durch das Sonnensystem, dann durch die Milchstraße und zu den Mitgliedern der Lokalen Gruppe, der näheren Umgebung unserer Heimatgalaxie. In den letzten beiden Teilen des Buchs bewundert man die Aufnahmen von weiter entfernten Galaxien bis hinaus an die Grenze der Leistungsfähigkeit der modernen astronomischen Instrumente. Es werden nicht nur Bilder von optischen Fernrohren gezeigt, sondern auch Falschfarbenaufnahmen von Fernrohren und Satelliten, die in den anderen Wellenlängenbereichen empfindlich sind. Neben den beeindruckenden Aufnahmen überzeugt auch die Qualität des Begleittexts des Astrophysikers Evans, der einen kompetenten Überblick über die Natur der dargestellten Objekte gibt.

 

 

Nicholas Roemmelt, Eugen Hüsler, Marco Barden: Sternbilder. Die Alpen bei Nacht. 192 Seiten, ca. 180 Abbildungen, Hardcover mit Schutzumschlag. Frederking und Thaler München 2017. 

ISBN 9783954162352. € 40,00

Die Alpen sind in Mitteleuropa eine der wenigen Regionen, in denen man in der Nacht relativ ungestört von der Lichtverschmutzung den Sternhimmel und insbesondere die Milchstraße in ihrer ganzen Pracht beobachten kann. In diesem sehr schön gemachten Bildband findet man spektakuläre Nachtaufnahmen von Alpengipfeln in Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz, überspannt vom Band unserer Milchstraße und dem Sternhimmel, ermöglicht durch die immer empfindlicher werdenden digitalen Kameras. Eine Menge Planung und Nachbearbeitung am Computer sind natürlich auch erforderlich. Auf den Aufnahmen erkennt man in den Tälern das bedrohliche Näherrücken der künstlichen Beleuchtung. Im Begleittext erfährt der Leser Wissenswertes zur Natur und zur Astronomie. Im Anhang geben die Autoren nützliche, aber auch ernstzunehmende Hinweise (ein nächtlicher Aufstieg oder Aufenthalt im Hochgebirge ist ungleich riskanter als am Tag) für diejenigen, die durch diese Bilder zu eigenen Versuchen inspiriert werden. Das Buch spricht nicht nur Astronomie-Interessierte, sondern auch Berg- und Foto-Freunde an.

Dr. Peter Sattelberger (ps) ist als Physiker an der Johannes GutenbergUniversität Mainz tätig. Seit mehr als 35 Jahren beschäftigt er sich in seiner Freizeit mit Astronomie. Er ist Mitarbeiter an der Volkssternwarte Wiesbaden.

sattelbe@uni-mainz.de

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