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DFG-gefördert: Kolleg-Forschungsgruppe „Philosophieren in einer globalisierten Welt – historische und systematische Perspektiven“

An die Stelle der europäisch geprägten Philosophie soll ein polylogisches Philosophieren* treten, das die philosophischen Beiträge weltweit einbezieht. Bislang hat die Philosophie ein vor allem westlich geprägtes Selbstverständnis. Dieses aufzubrechen und eine umfassende vergleichende Auseinandersetzung mit Philosophietraditionen im transkulturellen Kontext zu betreiben, ist das Ziel der ab Oktober 2024 in der ersten Phase für vier Jahre von der DFG geförderten Kolleg-Forschungsgruppe „Philosophieren in einer globalisierten Welt – historische und systematische Perspektiven“ unter Leitung von Prof. Dr. Rolf Elberfeld. Mitbeantragt hat das Projekt Jun.-Prof. Dr. Sool Park, dessen Stelle eigens dafür eingerichtet wurde. Die DFG finanziert im Rahmen des Projektes zudem eine in der deutschsprachigen Philosophie einmalige Forschungsprofessur für PD Dr. Anke Graneß mit einem Schwerpunkt auf Afrikanischer Philosophie.

*) Polylog: Ein gemäß Franz Martin Wimmer geprägter Begriff, der das Konzept eines interkulturellen Philosophierens ausdrückt. Er umschreibt den kommunikativen Austausch zwischen jeder an einem Diskurs beteiligten Kultur

https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/dfg-gefoerdert-kolleg-forschungsgruppe-philosophieren-in-einer-globalisierten-welt-historische-und-systematische-perspektiven/

 

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