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„Bibliotheken – für eine nachhaltige Zukunft”

 

Ehemalige Bundesvorsitzende des dbv, Barbara Lison,
wird Präsidentin des Bibliotheksweltverbandes IFLA

Barbara Lison
© Lars Kaempf

Im Rahmen der heutigen IFLA-Generalversammlung übernimmt die ehemalige Bundesvorsitzende des Deutschen Bibliotheksverbandes e.V. (dbv), Barbara Lison, die Präsidentschaft des Bibliotheksweltverbandes. Sie folgt der Australierin Christine Mackenzie aus Melbourne.

Unter dem Motto „Bibliotheken – für eine nachhaltige Zukunft“ wird Barbara Lison für die kommenden zwei Jahre an der Spitze der IFLA stehen. Schwerpunkte ihrer Präsidentschaft werden die weitere Reformierung der IFLA-Verbandsstrukturen und die veränderten Anforderungen an das Berufsfeld der 1.6 Millionen weltweit tätigen Bibliotheksmitarbeitenden sein. Vor allem aber wird sich Barbara Lison für die zentrale Rolle der Bibliotheken bei der Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele im Rahmen der Agenda 2030, für die Wahrung der Informations- und Meinungsfreiheit sowie für ein an die digitale Welt angepasstes Urheberrecht einsetzen

Dazu Prof. Dr. Andreas Degkwitz, Bundesvorsitzender des dbv: „Der Deutsche Bibliotheksverband freut sich sehr, dass nach Claudia Lux (2007-2009) erneut eine Bibliotheksvertreterin aus Deutschland die IFLA-Präsidentschaft übernimmt. Nachhaltigkeit, Informationsfreiheit und Urheberrecht sind sowohl nationale Themen, die der Deutsche Bibliotheksverband intensiv verfolgt, als auch solche, die global vorangebracht werden müssen. Gerade die besondere Rolle der Bibliotheken beim Erreichen der UN-Nachhaltigkeitsziele muss weiterhin auf allen politischen Ebenen aufgegriffen werden. Mit ihrer Überzeugungskraft wird Barbara Lison diese Aufgabe engagiert und tatkräftig anpacken. Im Namen der Mitglieder des dbv wie auch persönlich wünsche ich ihr dabei viel Erfolg und alles Gute.“

 

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