Aktuelle Rezensionen

Internationales Familienrecht in der anwaltlichen Praxis

Rezensent: 
Wabnitz, Reinhard Joachim
Buchangaben: 

Ein Leitfaden
Inklusive Online-Zugang zu den Internationalen Abkommen und Europäischen Rechtsakten in Bergmann/Ferid/Henrich, Internationales Ehe- und Kindschaftsrecht
Kerstin Niethammer-Jürgens
Broschiert, 112 Seiten, im September 2013 erschienen
29,90 €incl. MwSt.
EGBGB, Brüssel IIa-VO, Rom III-VO, EuUntVO, HKÜ, KSÜ, ESÜ oder autonomes Recht?
Welche familienrechtlich relevanten Normen des Internationalen Privatrechts und des Internationalen Verfahrensrechts kommen wann zur Anwendung?

Der vorliegende Leitfaden liefert Rechtsanwälten mit auslandsbezogenem familienrechtlichem Mandat nicht nur einen Überblick, sondern unterstützt auch den rechtssicheren Beratungsprozess. Praxistaugliche Hinweise, ausgewählte Fallbeispiele und die Berücksichtigung der einschlägigen Rechtsprechung runden den Leitfaden ab.

Die Autorin Dr. Kerstin Niethammer-Jürgens ist Rechtsanwältin und Fachanwältin für Familienrecht. Sie hat unter anderem Lehraufträge für internationales Familienrecht an der Universität Potsdam sowie an der Humboldt-Universität zu Berlin und ist Dozentin für internationales Familien- und Kindschaftsrecht in Fachanwaltskursen.

Zusätzlicher Mehrwert: Sie erhalten fünf Jahre lang einen Online-Zugang zur erläuterten Textsammlung »Internationale Abkommen und Europäische Rechtsakte« (in Bergmann/Ferid/Henrich, Internationales Ehe- und Kindschaftsrecht), die in regelmäßigen Abständen überarbeitet und aktualisiert wird.

Titel Internationales Familienrecht in der anwaltlichen Praxis
Copyright Wolfgang Metzner Verlag
ISBN 978-3-943951-11-0
Bestellnummer 61101-0
Themen Familienrecht
Anzahl Seiten 108 Seiten
Bindung broschiert
Format 17.0 x 24.0 cm
Bruttopreis 29.90 €
Nettopreis 27.94 €
Mehrwertsteuer 7%
Lieferbar ja
Bestellbar ja
Erschienen im September 2013

978-3-943951-11-0

Niethammer-Jürgens, Kerstin, Internationales Familienrecht in der anwaltlichen Praxis. Ein Leitfaden, Frankfurt am Main 2013, Wolfgang Metzner Verlag, gebunden, 108 Seiten, € 29,90.

Märkte für Menschen. So schaffen wir ein besseres Finanzsystem

Rezensent: 
Prof. Dr. Karlhans Sauernheimer
Buchangaben: 

Robert J. Shiller: Märkte für Menschen. So schaffen wir ein besseres Finanzsystem.
Frankfurt/M.: Campus
2012, 375 S., geb. m. SU,
ISBN 978-3-593-39726-9.
€ 34,99 (Englische Originalausgabe: Finance and the good society, Princeton University Press, 2012)

9783593417714.jpg

Mit Gut und Böse in einer dritten Variante haben wir es hier zu tun, einem Buch, das, worauf der englische Titel hindeutet, den Beitrag der Finanzwirtschaft zur Entwicklung einer guten Gesellschaft beschreibt. Der deutsche Titel wirkt dagegen weniger prägnant: Es geht einerseits nicht um Märkte schlechthin, sondern nur um die Finanzmärkte, andererseits nicht nur um ihre Verbesserungen sondern auch um eine Beschreibung ihres Status Quo.
Das Buch liegt quer zum Zeitgeist. Während im Gefolge von Immobilienkrise, Bankenkrise und Eurokrise das ...

Szenografie in Ausstellungen und Museen. Bd. I: Essen 2004; ISBN 978-3-89861-084-1Bd. III: Raumerfahrung oder Erlebnispark; Raum – Zeit / Zeit – Raum. Essen 2008; ISBN 978-3-89861-742-0Bd. IV: Raum und Körper – Körperraum; Kreativität und Raumschöpfung

Rezensent: 
Dr. Bärbel Maul ist Leiterin des Stadt- und Industriemuseums in Rüsselsheim. baerbel.maul@ruesselsheim.de
Buchangaben: 

Essen: Klartext Verlag, alle € 29,90

BildS.73_.jpg

Noch vor wenigen Jahrzehnten war der Begriff „Szenografie“ im musealen Kontext vollkommen unbekannt. „Ausstellungsgestaltung“, das war eine bescheidene Tätigkeit, die darin bestand, Wände neu anzulegen, eine Schriftart für die – meist knappen – textlichen Erläuterungen auszuwählen, Vitrinen zu bestücken und Objekte, jedes für sich, in ausgeklügelter Reihenfolge zu platzieren. Noch während in den siebziger und Anfang der achtziger Jahre die diskursiven Wogen über den Sinn und Unsinn historischer Ausstellungen und den didaktischen Wert von Originalen hoch schlugen, entwickelte sich an der Schnittstelle von Architektur und Ausstellung, Theater und Museum, Bühnenbild und Mediengestaltung ein neuer Umgang mit dem Medium Ausstellung.

Wesolowski, Tilmann: Verleger und Verlagspolitik. Der Wissenschaftsverlag R. Oldenbourg zwischen Kaiserreich und Nationalsozialismus.

Rezensent: 
Prof. em. Dr. Dieter Schmidmaier: dieter.schmidmaier@schmidma.com
Buchangaben: 

München: Martin Meidenbauer Verlagsbuchhandlung, 2010. 434 S. (Studien zur modernen Verlagsgeschichte und Wissensproduktion; 1) ISBN 978-3-89975-199-4 € 69,90

BildS.72_.jpg

Eine neue Reihe wurde geboren: Studien zur modernen Verlagsgeschichte und Wissensproduktion. Hochwillkommen! Die Herausgeber Olaf Blaschke und Uwe Puschner gehen von der neueren Erkenntnis aus, „dass die Beschäftigung mit Literatur nicht nur eine Frage der Interpretation publizierter Texte samt der möglichen Motive der Autoren ist.“ Gesucht wird vielmehr der gesamte Kontext der Literaturproduktion, „also Verleger und Lektoren, Buchhandel und Zwänge des Marktes und nicht zuletzt die Logiken des jeweiligen Feldes.“ (S. 3) Die Verleger wurden bisher in erster Linie als Geschäftsleute und Dienstleister angesehen, ihre Selektions- und Steuerungsrolle blieb weitgehend unberücksichtigt.

Harrasser, Doris u.a.: Wissen Spielen. Untersuchungen zur Wissensaneignung von Kindern im Museum.

Rezensent: 
Dr. Jens Scholten. Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Stadt- und Industriemuseum der Stadt Rüsselsheim. jens.scholten@ruesselsheim.de
Buchangaben: 

Bielefeld: transcript Verlag, 2011ISBN 9783837619263 € 29,80

Bild2_S.71_.jpg

Dieser Sammelband vereint theoretische Überlegungen und die Auswertung empirischer Analysen in unterschiedlichen Museen – insbesondere dem Wiener ZOOM Kindermuseum –, die im Rahmen des Forschungsprojektes „Science with all Senses – Gender and Science in the Making“ erarbeitet wurden. Das Forschungs- und Autorenteam untersuchte die Darbietung wissenschaftlichen Wissens in Ausstellungen und dessen Rezeption durch Kinder. Vermittlung und Interaktivität standen dabei im Fokus. Zudem ging das Projekt nach dem „doing gender“-Ansatz der Frage nach, wo in Ausstellung und bei der Interaktion mit dem jungen Besucher Geschlecht als „Modus der Selbstbeschreibung“ und „Begründung für Verhalten und Interessen“ (S. 8) wirkt.

Stefan Maykus/Reinhold Schone (Hrsg.): Handbuch Jugendhilfeplanung. Grundlagen, Anforderungen und Perspektiven

Rezensent: 
Rezensent: Professor Dr. jur. Dr. phil. Reinhard Joachim Wabnitz, Magister rer. publ., Ministerialdirektor a. D.; Hochschule Rhein Main, Wiesbaden, Fachbereich Sozialwesen.
Buchangaben: 

Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften/Springer Fachmedien 2010. 3., vollständig überarbeitete und aktualisierte Auflage, gebunden, 431 Seiten ISBN 978-3-531-17039-8
€ 49,95

Bild1_S.71_.jpg

Die Verankerung der Jugendhilfeplanung in § 80 des Achten Buches Sozialgesetzbuch (SGB VIII) 1990/1991 war eine der wichtigen gesetzlichen Neuregelungen im KJHG. Jugendhilfeplanung ist zugleich eine der wesentlichen administrativen „Stellschrauben“ im Bereich der Kinder- und Jugendhilfe und Voraussetzung für eine zielgerichtete und umfassende Wahrnehmung der Gesamtverantwortung und Gewährleistungsverpflichtung durch die Träger der öffentlichen Jugendhilfe. Jugendhilfeplanung hat sich längst zu einem besonderen, sozialwissenschaftlich fundierten Arbeitsfeld der Kinder und Jugendhilfe entwickelt, mit stürmischen Fortschritten in den 1990er-Jahren und mit gezielten weiteren Verbesserungen seit dem Beginn des 21. Jahrhunderts.

Marx, Ansgar: Familienrecht für soziale Berufe. Ein Leitfaden mit Beispielsfällen, Mustern und Übersichten

Rezensent: 
Rezensent: Professor Dr. jur. Dr. phil. Reinhard Joachim Wabnitz, Magister rer. publ., Ministerialdirektor a. D.; Hochschule Rhein Main, Wiesbaden, Fachbereich Sozialwesen.
Buchangaben: 

Bundesanzeiger Verlag Köln 2011, 287 Seiten plus CD ROMISBN 978-3-89817-922-5
€ 24,80

BildS.70_.jpg

Der im Jahre 2011 im Bundesanzeiger Verlag erschienene „Leitfaden“ von Ansgar Marx, Hochschullehrer in Wolfenbüttel, behandelt lehrbuchartig, aber klar untergliedert und pointiert das deutsche Familienrecht – im Wesentlichen des 4. Buches des BGB – in Form von kürzeren und längeren Texten, Übersichten, „Quick Infos“ und Fällen, ergänzt durch zum Teil umfangreiche, instruktive Beispiele aus der Rechtspraxis im Wortlaut. Nach einer vorangestellten Einführung mit Überblick über das Familienrecht und dessen verfassungsrechtliche Grundlagen folgen vier Teile unterschiedlichen textlichen Umfanges. Im ersten, zu Recht längsten, weil für die Soziale Arbeit wichtigsten Teil (Eltern – Kinder – Familie; S.

Altay Coşkun: Cicero und das römische Bürgerrecht. Die Verteidigung des Dichters Archias. Vertumnus, Band 5

Rezensent: 
Prof. Dr. Wolfgang Schuller. wolfgang.schuller@uni-konstanz.de
Buchangaben: 

Göttinger: Edition Ruprecht. 178 Seiten, 1 Abb., Hardcover ISBN 978-3-7675-3054-6 € 26,90

Bild2_S.69_.jpg

Das gehaltvolle Buch ist das erste, das Ciceros Plädoyer (nicht ganz treffend die Bezeichnung „Apologie“) für die Sache des griechischen Dichters Archias aus dem Jahre 62 v. Chr. unter vorwiegend historisch-sachlicher Fragestellung ausgiebig erläutert und kommentiert. Es ging bei dem Prozess darum, ob Archias das römische Bürgerrecht zu Recht für sich bean-spruchte oder sich sozusagen habe einschleichen wollen. Etwa die Hälfte des Buches fällt auf zusammenhängende Erläuterungen des Kontextes und weitere Sachverhalte, die zweite Hälfte stellt eine durchlaufende Detailkommentierung dar; den Abschluss bilden der lateinische Text und eine neue deutsche Übersetzung.

Eberhard Ruschenbusch: Solon: Das Gesetzeswerk – Fragmente. Übersetzung und Kommentar. Herausgegeben von Klaus Bringmann. Historia. Einzelschrift 215

Rezensent: 
Prof. Dr. Wolfgang Schuller. wolfgang.schuller@uni-konstanz.de
Buchangaben: 

Stuttgart: Franz Steiner Verlag ISBN 9783515097093 € 46,–

Bild1_S.69_.jpg

Vor allen Dingen ist das Buch natürlich ein vorzügliches Arbeitsinstrument. Klaus Bringmann publiziert diese aus dem Nachlass des Autors herausgegebene, durchgesehene und veränderte zweite Auflage des Klassikers „Solonos Nomoi“ von 1966 und wird dadurch hoffentlich erreichen, dass die im Vorwort von ihm beklagte Vernachlässigung dieser einzigartigen Quelle archaischen griechischen Rechts der Vergangenheit angehören wird. Immerhin hatte Ruschenbusch bereits 223 durchpaginierte Seiten zur Veröffentlichung fertig gestellt, weiter fanden sich sieben weitere sowie etliche unpaginierte andere Seiten.

Schrift als Bild / Für das Kupferstichkabinett – Staatliche Museen zu Berlin hrsg. von Michael Roth unter Mitarbeit von Nadine Rottau.

Rezensent: 
Prof. em. Dr. Dieter Schmidmaier: dieter.schmidmaier@schmidma.com
Buchangaben: 

Petersberg: Michael Imhof Verlag, 2010. 199 S. ISBN 978-3-86568-620-6 € 29,95

BildS.68_.jpg

Im Rahmen des Themas „Welt aus Schrift“ am Kulturforum Potsdamer Platz in Berlin reflektiert diese Veröffentlichung unter dem Titel Schrift als Bild die historische Entwicklung und damit die malerischen Wurzeln von Schriftgestaltung und Layout in der europäischen Kunstgeschichte vom Mittelalter bis zur Aufklärungszeit. Die gleichnamige Ausstellung fand vom 29. Oktober 2010 bis zum 23. Januar 2011 im Kupferstichkabinett statt. Die Herausgeber und Autoren begaben sich auf Suche nach prägnanten Beispielen und wurden in den reichen, zum Teil noch unerschlossenen Beständen der Stiftung Preußischer Kulturbesitz fündig.

Inhalt abgleichen